Willkommen beim Internet-Auftritt
der Serbisch-Orthodoxen Kirchengemeinde
in Stuttgart
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Die Serbische Orthodoxe Kirche in Stuttgart
Die Kirchengemeinde für Baden-Württemberg mit Sitz in Stuttgart besteht seit 1971; sie wird von zwei Pfarrern geleitet und besitzt zwei Kirchen. Pfarrkirche und Kirchenzentrum in Stuttgart wurden von der Methodistischen Kirche gekauft und den Bedürfnissen einer serb.-orthod. Kirche angepasst. Die Kirche wurde am 17. Mai 1992 durch den Bischof für Mitteleuropa Konstantin (Djokić) eingeweiht und ist der Synaxis der serbischen Heiligen gewidmet. Die Adresse lautet: Stuttgart-Heslach, Möhringer Str. 81a. Eine zweite Kirche in Göppingen, Marstall Str. 21, zusammen mit dem Gemeindesaal, wurde von der Ev.-Freikirchlichen Gemeinde der Baptisten gekauft und entsprechend umgestaltet. Die Kirche wurde feierlich am 08. Mai 1993 ebenfalls durch den Bischof für Mitteleuropa Konstantin (Djokić) geweiht und dem Erzengel Michael gewidmet. In Heilbronn, in der Peterskirche, Kirchberg Str. 4 werden für die dortigen Gläubigen die Gottesdienste abgehalten. Mit der Ernennung des ersten Pfarrers für Baden-Württemberg Ozren Tucakov im Jahre 1971, wurde die Kirchengemeinde in Stuttgart als eingetragener Verein begründet. Am Anfang war ihre Struktur nur vorläufig. Die Kirchengemeinde wurde nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg und in Übereinstimmung mit der Verfassung der Serbisch- orthodoxen Kirche eingetragen. Am 01. Januar 1978 wurde Pfarrer Slobodan Miljević zum Pfarrer ernannt. Im Juni 1995 bekam er die Unterstützung durch Pfarrer Marinko Radmilo, der seit dem 01. Juli 2004 die Kirchenleitung in Nürnberg übernommen hat. Ab dem 01. Oktober 2004 ist Pfarrer Bratislav Božović als zweiter Pfarrer ebenfalls in Stuttgart tätig. Die Zahl der Serben in Baden-Württemberg läst sich nicht einfach bestimmen. Vor dem Zerfall Jugoslawiens wurden hier ca. 172.000 Jugoslawen gezählt. Die römisch-katholische Diözese Rottenburg-Stuttgart und das Erzbistum Freiburg, meldeten, dass in Baden-Württemberg ca. 111.000 Kroaten leben. In Anbetracht dieser Angaben, wird geschätzt, dass auf dem Gebiet von Baden-Württemberg ca. 50.000 Angehörige der serbisch-orthodoxen Kirche leben. Davon leben etwa 15.000 Serben auf dem Gebiet der Kirchengemeinde Stuttgart. In unseren Gemeindebüchern sind 3.579 Adressen vermerkt. Aktiv am Leben der Kirche nehmen ca. 20 % der Gläubigen teil. 708 Familien sind aktive Glieder der Kirchengemeinde und zahlen regelmäßig ihren Beitrag. An sie wendet sich die Kirche oft und man kann sagen, dass sie die Träger des kirchlichen Lebens sind. Die Kirchengemeinde Stuttgart hat sich bemüht, ein Konzept für die seelsorgerische Arbeit zu erstellen, damit die hier lebenden Serben in der Kirche eine geistliche Heimat finden, um ihnen das Leben in Deutschland zu erleichtern. Schnell kam man zum Entschluss, dass nur gut organisierte und ausgerüstete geistliche Zentren auf die Dauer Träger der Seelsorge auf dem Gebiet der Diaspora sein können. Diese Zentren sind die Zellen, die die Menschen anziehen und ihnen eine Richtung weisen können. Dies zeigt sich im Verhältnis der Gläubigen zur Kirche, aber auch der Kirche zu den Gläubigen - im Vergleich zu den Strukturen, die in der Heimat bestehen. Die Kirchengemeinde finanziert sich zum allergrößten Teil aus den Beiträgen der Mitglieder. Erträge aus Kerzenverkauf und aus Leistungen zeremonieller Handlungen, wie z. B. Hochzeiten, Taufen, Totenmessen und Begräbnissen machen nur einen sehr kleinen Teil aus; aus der Höhe beider Einnahmen ergeben sich die Möglichkeiten der Seelsorge und der Fürsorge für die Mitglieder. Parochial, wie bei uns diese regelmäßigen Beiträge genannt werden, ist die Form der Finanzierung, die in der Zukunft keine Alternative hat. Deshalb ist die Organisation dieser Art der Finanzierung für Pfarrei und Kirchengemeinde von allergrößter Bedeutung, damit in der Zukunft der Erhalt unserer Kirchengemeinden gesichert wird. Hierbei sind bemerkenswerte Ergebnisse erzielt worden. Auf dem Gebiet der Kirchengemeinde – Stuttgart - existieren zwei geistliche Zentren mit eigenen Kirchengemeinden: Stuttgart, Möhringer Str. 81a und Göppingen, Marstall Str. 21. Das geistliche Zentrum in Stuttgart, als Hauptsitz der Pfarrei hat eine besondere Bedeutung. Hier ist sowohl das geistliche wie auch das administrative Zentrum, und von hier aus erfolgt die Vorbereitung und die Durchführung der Seelsorge auf dem ganzen Gebiet. Diese Räumlichkeiten konnte die serbisch-orthodoxe Kirche erwerben, weil wir freiwillige Spenden von Gläubigen erhielten, aber auch durch die Aufnahme von Krediten. Die Kirchengemeinde zahlt diese Mittel zurück. Gleichzeitig war es möglich, das Innere der Kirchen zu verschönern und hier einen Vorbau anzusetzen, damit die Funktionalität verbessert wird. In diesem Vorbau werden Kerzen verkauft und angezündet. Beide Kirchen sind gut ausgestattet. Alles was für die Durchführung der Gottesdienste und Rituale notwendig ist, steht den Kirchen zur Verfügung.
Beide Kirchen sind ausgestattet mit wunderschönen holzgeschnitzten Ikonostasen, künstlerisch ausgeführt durch die Mönchsbruderschaft des Klosters Veliki Dečani, (Kosovo und Metohija). Neben dem geistlichen Zentren in Stuttgart und Göppingen, in denen regelmäßig Gottesdienste abgehalten werden, wird in der evangelischen Peterskirche, Heilbronn, Kirchberg Str. 4, Versöhnungskirche, Calw, Wieland Str. 12 und in der Katharinenkirche, Rommelsbacher Str. 2, Reutlingen bei verschiedenen Anlässen, Gottesdienst abgehalten. Das Personenstandregister (Martrikelbuch) wird seit 1978 geführt |